Akupunktur
Akupunktur statt Rheuma-Medikamente
Wer rheumatische Beschwerden hat, muss oft
Schmerzmedikamente einnehmen, die mit Nebenwirkungen
verbunden sind. Eine Akupunkturbehandlung kann Ihnen
helfen, Arzneimittel einzusparen.
Bei welchen rheumatischen Leiden ist Akupunktur
sinnvoll?
Akupunktur hilft insbesondere Patienten mit
chronischen Arthroseschmerzen, etwa wenn Knie- oder
Hüftgelenke bereits starke Abnutzungserscheinungen
zeigen sowie bei Hals- und
Lendenwirbelsäulenbeschwerden. Gut wirksam ist die
Akupunktur zudem bei Fibromyalgie oder Weichteilrheuma,
bei der es zu Schmerzen an Weichteilen wie Muskeln,
Bändern und Sehnenansätzen kommt.
| Informieren Sie sich über unsere Praxisleistungen und aktuelle Gesundheitsthemen | ||||||||||||||
| ||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ||||||||||||||
| ||||||||||||||
Welche Arznei-Nebenwirkungen lassen sich
verhindern?
Patienten mit den oben genannten Erkrankungen, bei
denen die Akupunktur sinnvoll ist, nehmen häufig
sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie
Diclofenac zur Schmerlinderung ein. Typische
Nebenwirkungen sind hier vor allem Magenschmerzen,
Magenschleimhautentzündungen sowie die Entstehung
eines Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwürs.
Die neuen Cox-II-Hemmer sind als Rheumamittel zwar
weniger aggressiv, sie schließen dieses Risiko
aber nicht vollständig aus. Akupunktur hingegen
ist nebenwirkungsfrei und lässt sich auch gut bei
Leber- und Nierenkranken anwenden, bei denen man die
üblichen Rheumamittel nur sehr vorsichtig
einsetzen darf. Selbst wenn nicht ganz auf das
entsprechende Medikament zu verzichten ist, erlaubt
Akupunktur meist eine Verminderung der
Arzneimitteldosis.
Welche Erfolge dürfen die Patienten
erwarten?
Bei einigen von ihnen verschwinden die Schmerzen
vollständig. Das gelingt besonders gut bei
degenerativen Veränderungen der Hals- und
Lendenwirbelsäule, bei einer Fibromyalgie oder
einem Tennis-Ellenbogen. Arthroseschmerzen im Knie- und
Hüftgelenk lassen sich durch die Akupunktur
zumindestens deutlich lindern, und die Patienten
können dann wieder längere Strecken ohne
Schmerzen gehen. Manche Patienten haben gleich nach der
ersten Akupunktursitzung das Gefühl, dass die
Behandlung ihre Beschwerden lindert. Meist ist das aber
erst in der zweiten Woche der Fall. Insgesamt kann
60-90% der Patienten mit den oben genannten Beschwerden
mit Akupunktur geholfen werden. Bei chronischen
Schmerzen sollte man an 10-15 Akupunktursitzungen ein-
bis dreimal pro Woche teilnehmen, die jeweils
mindestens 30 Minuten dauern. Wichtig ist, dass vor
Beginn der Therapie der Arzt bzw. der Akupunkteur
festgestellt hat, welcher Art die Schmerzen sind und wo
sie genau sitzen.
Akupunktur wird von uns seit über 10 Jahren praktiziert. Mit dem von uns abgelegten "B-Diplom" unterstützen wir die "Akupunkturmodellprojekte" der Krankenkasse, so dass z. Zt. keine Kosten für Sie entstehen.
Die Behandlung wird in unserer Praxis durchgeführt.
