Was ist Arthrose?
Arthrose bedeutet Gelenkverschleiß. Hierbei
handelt es sich um einen natürlichen Prozess, der
im Laufe des Lebens stattfindet. Bei fast jedem
über 60 Jahren alten Menschen finden sich
Anzeichen von Arthrose an sämtlichen Gelenken.
Insbesondere Knie- und Hüftgelenke sowie die
untere Lendenwirbelsäule sind betroffen. Sportler,
die ihre Gelenke zeitlebens stark beansprucht haben,
sowie bei körperlich anstrengenden Berufen findet
man häufig fortgeschrittene Arthrosen. In den
betroffenen Gelenken, die die Verbindungsstelle
zwischen zwei Knochen herstellen und somit die
Beweglichkeit im Zusammenspiel mit Muskel und Sehnen
ermöglichen, befindet sich der Gelenkspalt. Dieser
ist mit einer Gelenkflüssigkeit / Gelenkschmiere
gefüllt und sorgt für ein gutes Gleiten der
Gelenke. Im Laufe des Alters nutzt sich der
Gelenkknorpel ab, es entstehen Risse und
größere Knorpelverletzungen, so dass im
Gelenk teilweise Knochen auf Knochen reibt. Häufig
geht gleichzeitig die Produktion der
Gelenkflüssigkeit zurück bzw. die
Zusammensetzung ändert sich, so dass ein
reibungsloser Lauf im Gelenk nicht mehr möglich
ist. Die Folgen sind Bewegungseinschränkungen und
Schmerzen in den betroffenen Gelenken.
Die Behandlung:
Mit Hilfe künstlicher Gelenkflüssigkeit /
Ersatzflüssigkeit, die mit Injektionen in das
betreffende Gelenk – in der Regel fünfmal – im
wöchentlichen Abstand eingebracht werden muss,
erzeugt man einen Kreislauf positiver Wirkung im
Gelenk: Schmerzlinderung => Verbesserung der
Beweglichkeit => Anregung der
Gelenkstoffwechselprozesse zur Produktion von
körpereigener Gelenkschmiere =>
Wiederherstellung eines Gelenkgleitfilmes. Mit anderen
Worten: Man erreicht durch das Einbringen einer
Gelenkersatzflüssigkeit den Effekt einer
Flüssigkeitsprothese auf Zeit. Je nach Belastung
müssen die Injektionen im Abstand von 1-2 Jahren
wiederholt werden.
Die Behandlung wird in unserer Praxis durchgeführt.
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